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Surfen ohne Taucher
Informationssuche und Webpublishing

Auf den folgenden Seiten finden Sie nützliche Informationen und Links, die Sie auch nach den Kursen weiterbringen. Diese Seiten mit wichtigen Tips rund um Informationssuche und Surfen im Internet sowie der Herstellung einfacher Sites werden laufend erweitert und bieten kostenlos eine Zusammenstellung der wichtigsten Grundregeln im Netz.

Haben Sie Verbesserungsvorschläge? Schicken Sie eine Nachricht! Wollen Sie das Kursdossier als PDF-Datei (1.2 MB) herunterladen? Kein Problem. Auch die Powerpoint-Präsentation gibts hier (PDF, 780 KB). Viel Spass und wenig Taucher im weltweiten Datenmeer.

Recherche im Netz: Startseiten nach Themen; Links zu den klassischen Web-2.0-Anwendungen
   

Tips für effizientes Surfen

   
Tips rund um E-Mail
   
Glossar: Internetbegriffe erklärt
   
Tips rund um Newsgroups
   
Sicherheit im Internet

Weitere Kursangebote mit Online-Tutorials

Webpublishing mit Dreamweaver: Online-Tutorial
   
Basic-Webdesign-Lehrgang (mit Netscape Composer)
   
Feedback-Formular zum Kurs (PDF, 50kb)

Evaluationen ikmb-Kurs

Sommersemester 2006 (pdf, 50kb)
   



Sunrise-Einwahl

Ein sicherer Wert fürs Surfen unterwegs (z.B. in den Ferien mit dem Notebook) ist Sunrise Freesurf. Seit Sommer 2002 gilt in der ganzen Schweiz die Rufnummer 0840 555 555. Es wird empfohlen, bei Sunrise-Verbindungen diese Angaben in der DFÜ-Verbindung zu ändern.


Was bringen solche Kurse für Studierende?

"Surfen ohne Taucher" wird unter anderem an der Universität Bern durchgeführt. Ich werde im Kontakt mit Uniangehörigen oft gefragt, warum eine Uni solche praktischen Kurse anbietet. Die Antwort ist mit vielen Beispielen fehlerhaften Verhaltens im Cyberspace leicht gegeben: "Falsches Mailen" und die Nichtbeachtung der grundlegendsten Sicherheitsmassnahmen kommt auch heute noch zuhauf vor - auch im akademischen Bereich. Den meisten Leuten, die solche Kurse an der Uni am falschen Ort sehen, ist nicht bewusst, dass dieses Fehlverhalten täglich Millionenschäden anrichtet: Spam, Würmer, Viren, verstopfte Mailboxen, Dialer, Abstürze infolge Fehlbedienung usw. verursachen Zeit- und Geldaufwand in ungeahnter Höhe.

Den wenigsten Surfenden ist bewusst, dass sie u.a. mit dem Weiterleiten von unwahren Kettenmails Spammer unterstützen. Viele wissen nicht, wie sie Spam einfach und wirksam bekämpfen können und verbringen als Folge jährlich mehrere Stunden mit dem Löschen unerwünschter Nachrichten oder dem Blockieren von Popup-Meldungen. Viele haben das in wenigen Stunden erlernbare Know How nicht, wie man (kostenlose) Antivirensoftware und Firewalls installiert, die einem viel Ärger ersparen. Die wenigsten wissen, was auf dem Bildschirm erscheint, wenn sie sich einen Dialer einfangen, oder wie sie innerhalb einer langen Webpage das gesuchte Wort rasch finden.

Zumal das Web für ein erfolgreiches Studium ein unabdingbares Rechercheinstrument darstellt, ist es aber auch wichtig, Infomüll und Scharlatanenwebsites möglichst zu umgehen und rasch zu den relevanten Informationen vorzustossen. Den wenigstem im Basiskurs war bewusst, welch immense Mengen von Wissen im Usenet schlummern, oder dass man dort kostenlos zu allen möglichen Themen mit Fachpersonen diskutieren kann. Einige kannten nicht einmal die grundlegendsten Suchmaschinentricks. So kann man heute nicht mehr effizient studieren. Dank dem vermittelten Wissen und der Anwendung bisher unbekannter Hilfsmittel bleibt mehr Zeit für das Wesentliche.

Wenn dieser Stoff mangels Fachpersonen an den Mittelschulen nicht unterrichtet wird, muss er später nachgeholt werden - an sich müssten solche Kurse schon an der Sek für obligatorisch erklärt werden. Ein Chauffeur muss auch einen Führerschein erwerben und die Verkehrsregeln lernen, bevor er sich auf der Strasse zurecht findet und kein Risiko für andere mehr darstellt. Genau so verhält es sich im Cyberspace. Ich plädiere angesichts des Verhaltens einiger user schon lange für einen Netz-Fahrausweis. Natürlich kann man sich diese Kompetenzen auch ausserhalb der Uni holen - nur sind die Kosten solcher Kurse meistens hoch, und im Zeitalter der Studienzeitbeschränkungen ist die Motivation dafür auch nicht sonderlich gross. Mehr Background dazu hier.

Was aber bringt Webpublishing einem Studenten, einer Studentin? Für einige waren die Kurse unter dem Label "Top im Web" eine Möglichkeit, den Webauftritt ihres Jungunternehmens zu gestalten, das sie nach Studienabschluss starten wollen. Viele besuchten den Kurs, um sich im Web eine tadellose Visitenkarte für Bewerbungen nach Studienabschluss oder für Ferienjobs zu bauen. Dank der erlernten Passwortmechanismen sind solche Informationen vor neugierigen Blicken gut geschützt. "Top-im-Web"-AbsolventInnen wissen, wie man eine wissenschaftliche Arbeit ins Netz stellt (PDFs kann man auch kostenlos erstellen), wie man eine Seminar-Arbeitsgruppe elektronisch organisiert und wie man gesammelte Erkenntnisse in einer Online-Datenbank speichern kann und sie so jederzeit überall auf der Welt greifbar hat. Zudem kann eine Person, die "Top im Web" absolviert hat, als Hilfsassistentin problemlos eine Institutswebsite betreuen.

Die in den Kursen vermittelten Tätigkeiten sind heute Basiskompetenzen, die aber noch fast nirgends vermittelt werden. Zudem fordern Unileitungen und Studierende unisono, dass auch an einer Universität Wissen vermittelt werden, die man später in der Praxis möglichst täglich brauchen kann.

Es führt kein Weg daran vorbei, einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Computer zu lernen oder das Internet für die wissenschaftliche Arbeit oder den beruflichen Erfolg zu nutzen. Eine Anekdote zum Schluss: Wäre den Personen, welche die "studentS.unibe.ch"-Geschichte initiiert haben, bekannt gewesen, wie das Internet funktioniert (sprich: welche technischen und anderen Folgen diese Forderung hat) - dann wäre nie eine Arbeitsstunde mit dieser Umstellung vergeudet worden.



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